9. September 2007
So Leute, weiter gehts mit nem Klassiker aus Marco’s Ansammlung, Melodien für Millionen, hehe. Die Platte kam 1993 raus, und war definitiv eine der ersten, Achtung Schimpfwort: Metalcore-Scheiben überhaupt. Zu einer Zeit als dieses lustige Wort noch keiner kannte, wurde das Teil einfach nur Hardcore geschimpft. Die Produktion knallt, trotz ihrer fast 15 Jahre, richtig amtlich aus den Boxen, und muß sich auch heute nicht wirklich verstecken.
Zu den Songs. Gleich der erste Titel der Platte macht klar, womit man hier 40 min. rechnen muß. Foul Taste of Freedom, der Titeltrack macht mit seinem einfachen Riff mal alles richtig, wie es bei einem Opener sein muß. Weiter gehts mit Death on the Dancefloor. Wie oft ich bei diesem Lied selber am Boden der Halle lag, kann ich leider nicht mehr ganz nachvollziehen. Dieser Titel ist auch heute noch ein ganz großer im Live Set der Burschen. Für etwas mehr Bewegung sorgt der folgende Titel, Murder 101. Der brichte etwas aus dem Mid-Tempo Schema der Jungs aus, und ballert doch etwas schneller auf die zwölf. Da alle Titel eigentlich auf einem Level sind, möchte ich nur noch einige Anspieltipps geben. Pound for Pound, beginnt etwas ruhiger und hat mit seinen Half-Time-Drums immer einen extrem coolen Mittelteil. Gary Meskils Gesang ist hier etwas an Hip-Hop angelehnt, aber keine Angst, er strapaziert unsere Nerven nicht mit Rap-Vocals….
Rawhead ist der erste richtige Up-Tempo Kracher, der für die nötige Abwechslung auf der Scheiblette sorgt. The stench of piss ist einfach nur mal eine geile Ansage. Das bei Pro-Pain immer “Klartext” gesprochen wird, und kein Blatt vor den Mund genommen wird und wurde, zeigt dieser Titel doch recht schön.
Der nächste Hammer ist dann Iraqnophobia, Uptempo vom allerfeinsten, Text sollte sich bei dem Titel jeder mal zu gemüte führen. Mohammed’s no match for the great uncle sam. Meskil geht da nicht besonders zimperlig vor…
Letzter Anspieltip ist dann Johnny Black, bei dem Meskil anfangs etwas ungewohnt melodiös singt, dann aber wunderbar wieder in seinen agressiven Stil wechselt.
Coole Platte, coole Band. Gebt Pro-Pain mal die Chance, und hört euch mal was an von denen. Falsch machen kann man bei den Jungs nichts, sympathische Truppe, bodenständig. Kommt ja heutzutage nicht mehr allzuoft vor, das die Band nach dem Konzert noch in der Halle bleibt, und ein paar Bierchen mitzieht….Thumbs up….